Zwischenstand
Die These war: nur Arbeit machen die fehlt wenn sie weg ist. Die Diskussion hat gezeigt dass es nicht um Filtern geht, sondern um eine andere Art zu arbeiten.
Scannen statt beraten
Mara und Tom treffen sich am gleichen Punkt. Was ist wirklich, mit allen Facetten, und wird nicht kommuniziert? Nicht beraten, nicht bewerten, scannen. Ehrlich, transparent, ohne Agenda. Wie ein holistisches Weltbild: alles sehen was da ist, auch das was niemand ausspricht. Das Ergebnis ist kein Strategiepapier. Das Ergebnis ist Klarheit über den Ist-Zustand. Was jemand damit macht ist seine Sache.
Begleitung statt Projekt
Jonas beschreibt Begleitung. Jemand der deine holistische Welt begleitet und sicherstellt dass du erfährst wenn sich etwas ändert das deine Aufmerksamkeit brauchen könnte. Nicht wie Lenas Nachgespräch nach sechs Monaten. Niemand will erneut einen kompletten Scan. Niemand will alte Zöpfe angehen und alte Probleme hören. Menschen werden die Transition nicht in bewussten Schritten erklären. Also: dauerhaftes Monitoring statt punktuelle Intervention. Begleiten, nicht wiederholen.
Relevanz ist ein Privileg
Jonas hat recht: Projekte ablehnen klingt mutig, bis die Miete fällig ist. Relevanz als Filter funktioniert nur mit Runway. Aber vielleicht ist das kein Argument gegen den Ansatz. Vielleicht heißt es nur: der Scan und die Begleitung müssen das Geschäftsmodell sein, nicht das Sahnehäubchen das man sich leistet wenn genug Geld da ist.